Schlagzeilen wie "Beispiellose Zunahme des Energie-Ungleichgewichts der Erde" werden von den Mainstream – Medien massenhaft verbreitet und machen vielen Menschen Angst: https://www.derstandard.de/
Grundlage für Aussagen wie der obigen ist die von der Mainstream – Klimawissenschaft aufgestellte Energiebilanz der Erde: https://wiki.bildungsserver.de/
Danach verbleibt aus der von der Sonne netto zur Erdoberfläche eingestrahlten Energie von etwa 240W/m2 und der in den Weltraum zurückgestrahlten Energie von etwa 239Wm2 eine Differenz von etwa 1Wm2 Erdoberfläche: https://www.iup.uni-bremen.de/ Dieses eine Watt „Heizleistung“ soll angeblich im Laufe der Zeit zu einer katastrophalen Erderwärmung führen.
Kann das sein?
Immerhin führt jedwede Erderwärmung dazu, dass die Verdunstungsrate von Wasser immer mehr ansteigt. Dadurch wird der Erdoberfläche immer mehr Wärme entzogen – die so genannte „Verdampfungswärme" - und in höhere Schichten der Erdatmosphäre transportiert: https://www.energie-lexikon.info/ Also rechnen wir einfach mal nach:
Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge liegt angeblich derzeit bei etwa 100cm, entsprechend 1000l/m2 der Erdoberfläche: https://www.britannica.com/
Bevor dieser Niederschlag überhaupt möglich wird, muss die entsprechende Wassermenge allerdings erst einmal von der Oberfläche der Erde verdunsten: https://www.agrarraum.info/ Weiterhin kann der globale Durchschnittsniederschlag angeblich mit jedem Grad Erderwärmung um 7 % steigen: https://scied.ucar.edu/ Die Verdunstungsrate von Wasser ist allerdings stark von den vorherrschenden Randbedingungen abhängig: https://energie.ch/verdunstung/
Für die grobe Abschätzung der durch das verdunstende Wasser in Richtung Weltraum transportierten latenten Energie gehen wir hier extrem konservativ davon aus, dass ein Grad Temperaturerhöhung die Verdunstungsrate lediglich um 1% steigen lässt – gleichbedeutend mit einem Anstieg der jährlichen Niederschlagsmenge um etwa 10l pro Quadratmeter Erdoberfläche und pro Grad Erderwärmung.
Jeder verdunstende Liter Wasser entzieht der Erdoberfläche nun die so genannte Verdampfungswärme von etwa 2,4MJ pro Liter Wasser (bei Normaldruck und Normaltemperatur) die er in höhere Schichten der Atmosphäre transportiert: https://www.energie-lexikon.info/
Allein dadurch verliert die Erdoberfläche also pro Quadratmeter und pro Grad Erderwärmung also ca. 0,75W an Wärme.
Oder mit anderen Worten:
Allein der Wärmeverlust durch die zusätzlich verdunstende Wassermenge ist pro Grad Erderwärmung fast so groß wie der von der Klimaforschung behauptete Wärmegewinn von 1W/m2 infolge der anthropogenen Klimagase!
Da nun diese „Schwitzkühlung“ mit zunehmender Erderwärmung zu einem sich stetig vergrößernden Energieverlust der Erde führt, muss es also früher oder später zu einer erneuten Abkühlung kommen.
Und das passt gut zum aktuellen Erkenntnisstand der Paläoklimatologie:
Quelle: https://edoc.hu-berlin.de Danach schwankte die mittlere globale Erdtemperatur währende der letzten 400000 Jahre um etwa 12°C – und die heutigen globalen Temperaturen liegen bereits im oberen Bereich dieser natürlichen Schwankungsbreite!
Fazit:
Wegen der Erderwärmung müssen wir uns also keineswegs Sorgen machen – um einen Rückfall in frühere Kaltzeiten mit all ihren Problemen für uns Menschen hingegen schon: https://www.hintergruende.info/
Warum auf eine Phase der globalen Erderwärmung zwingend eine Phase der Abkühlung folgt