Denn vor dem Start der Energiewende gab es fast nur grundlastfähige Kraftwerke die den Strom weitestgehend bedarfsgerecht und zu günstigen Preisen ins Netz einspeisten.
Heute dagegen speisen hierzulande in großer Zahl volatile EE - Erzeuger Strom ins Netz ein. Diese liefern den Strom niemals bedarfsgerecht. Das heißt, mal liefern sie zu wenig Strom und mal zu viel.
Dabei werden die Phasen mit zu viel Strom mit fortschreitendem EE - Ausbau immer länger.
Daher muss immer mehr EE - Strom billig verschleudert oder gar abgeregelt werden - was die Stromkosten in immer astronomischere Höhen treibt. Denn die EE - Erzeuger haben einen gesetzlich geregelten Anspruch auf Entschädigung für Verluste, die ihnen infolge der Überproduktion entstehen: https://www.mdr.de/nachrichten
Allerdings stehen wir in Deutschland erst am Anfang einer verhängnisvollen Entwicklung:
Um nun die Wähler nicht durch rasch steigende Strompreise zu verschrecken, finanziert unsere Regierung einen rasch steigenden Anteil der Stromkosten einfach heimlich, still und leise aus dem Staatssäckel:
Allein für die vom Staat finanzierte EEG - Umlage wird für 2024 mit Kosten von mindestens 30 Milliarden Euro gerechnet. Die Finanzierung ist derzeit noch völlig unklar: https://www.welt.de/wirtschaft/
Zum Vergleich: 2023 lagen diese Subventionen insgesamt bei "nur" etwa 16 Milliarden Euro!
Fazit:
Die deutsche Energiewende nähert sich sehr schnell den Grenzen ihrer Finanzierbarkeit. Ohne eine scharfe politische Kurskorrektur könnte das Kartenhaus schon während der nächsten Legislaturperiode in sich zusammenbrechen…
Müssten die Strompreise in Deutschland nicht eigentlich drastisch steigen?