Hintergründe und Abgründe
Johannes Hartmann
Ausgabe vom 19.02.2022
Als Putin im Jahr 2000 sein Amt antrat, hatte sein vom Westen hofierter Amtsvorgänger Boris Jelzin das Land in eine schwere wirtschaftliche und politische Krise geführt. Russland war zahlungsunfähig:

https://www.bpb.de/internationales/

https://de.wikipedia.org/wiki/Russlandkrise#


http://www.netstudien.de/Russland/

Um das Land wirtschaftlich zu stabilisieren, war es zunächst notwendig, die vielen Konzernen und Oligarchen vom korrupten Jelzin - Clan eingeräumten Privilegien entscheidend zu beschneiden.

Das provozierte einen Aufschrei der Empörung - und den Widerstand gewisser einflussreicher Oligarchenkreise:

https://www.spiegel.de/politik/ausland/

https://www.buergerundstaat.de/

https://library.fes.de/pdf-files/id/01246.pdf


Das Ergebnis des folgenden Machtkampfes:
Mancher Gegner der neuen Politik verlor Einfluss und Vermögen - mancher sogar sein Leben.

Eine starke Zentralisierung der politischen Macht in Russland war im Zusammenhang mit diesem Umbau existentiell notwendig und absolut unverzichtbar.

Seit dieser Zeit sind alle Versuche des Westens gescheitert, Russland noch einmal in den Staatsbankrott zu treiben:

https://www.welt.de/print/die_welt/

https://www.spiegel.de/wirtschaft/

Ganz im Gegenteil:

Im Januar 2022 betrug der Wert der Devisenreserven des russischen Staates insgesamt immerhin rund 630,2 Milliarden US-Dollar:

https://de.statista.com/statistik/daten/

Was sagt uns das?

1. Russland kann sich nur von innen selbst zerstören. Alle äußeren Feinde hingegen haben sich seit Peter dem Großen an Russland die Zähne ausgebissen...

...und

2. Demokratie ist nur selten die Lösung der Probleme eines Landes - dagegen oft genug deren Ursache...






Russland ist zurück auf der Weltbühne – ob das dem Westen nun passt oder nicht